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Unsere Ziele

Aufklärung, Stärkung und Schulung

Aufklärung und Psychoedukation

Stärken der Ressourcen

Schulung von Lehrkräften und Schulsozialarbeiter*innen

Was uns vereint

Unser Team

Wer steckt hinter dem Netzwerk Suizidprävention

Eine besorgniserregende Zahl von Suiziden und Suizidversuchen junger Menschen in Hannover veranlasste 1984 verschiedene psychosoziale Beratungsstellen der öffentlichen und freien Träger, die Arbeitsgemeinschaft „Suizidprävention für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene“ zu gründen. Seitdem unterstützt die AG junge Menschen in Krisen und informiert zum Thema Suizidprävention auf Fachtagungen, Fortbildungen und in Projekten mit Schulklassen. 
 Im Jahr 2023 haben wir uns in „Netzwerk Suizidprävention für Kinder und Jugendliche in und um Hannover“ umbenannt. Aktuell sind acht Einrichtungen vertreten. 

Die Beratungsstelle Osterstrasse der Hannoverschen Arbeitsgemeinschaft für Jugend- u. Eheberatung e.V. (HAG e.V.) berät seit 1949 Menschen mit psychischen Problemlagen. Im aktuellen Setting werden Einzelpersonen (Jugendliche sowie Erwachsene), Paare und Familien in den Themenbereichen psychosoziale Krisensituationen, Erziehungsfragen und -beratung, Schwangerschaft (Konfliktberatung), Familienplanung, Paarprobleme, Trennungs- oder Scheidungsfragen, LSBTIQ, Familien-Rechtsfragen in einem multiprofessionellen therapeutischen Team begleitet. Weiterhin bieten wir Aufklärungs- und Präventionsarbeit für Gruppen (z.B. Schüler*innen) an. Wir begleiten und gestalten beratungsstellenübergreifend im Verbund verschiedene Arbeitskreise für die Themenbereiche: Suizidprävention, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, Schwangeren- u. Schwangerschaftkonfliktberatung, hochstrittige Paare u.a.

Mehr über die Beratungsstelle Osterstraße hier.

Unser multiprofessionelles Team bietet individuelle Unterstützung und psychologische Beratung für
Einzelpersonen, Jugendliche, junge Erwachsene, Paare und Eltern/Familien in verschiedenen Lebens- und
Krisensituationen an. Eine Beratung erfolgt bei uns unabhängig von der Konfession. Sie ist für junge Menschen kostenfrei und auf Wunsch anonym.
Mehr über die Beratungsstelle des Diakonischen Werkes finden Sie hier

Hier finden Familien, Mütter, Väter, Kinder und Jugendliche Beratung bei der Bewältigung individueller und familienbezogener Probleme. Probleme des Kinder- und Jugendalters können genauso Gegenstand der Beratung sein wie allgemeine Fragen des  täglichen Zusammenlebens. Anlass für Beratung können auch Fragen zu Trennung und Scheidung sein. Die Beratung ist kostenfrei und kann anonym angeboten werden.

Mehr hier.

Drobs Hannover als Einrichtung der Paritätischen Suchthilfe Niedersachsen bietet Beratung, Begleitung und Behandlung für Betroffene, Angehörige, Jugendliche, junge Erwachsene und Fachpublikum. Schweigepflicht und Anonymität sind die Basis der Arbeit in der Drobs, Termine werden telefonisch oder persönlich vergeben. Ebenso ist eine Online-Beratung möglich. Hierzu ist auf der Homepage der entsprechende Hinweis zu finden: www.paritaetische-suchthilfe-nds.de

Im Dezernat 5 finden Sie Angebote von schulpsychologischen Dezernenten und Dezernentinnen und von Regionalbeauftragten für Prävention und Gesundheitsförderung von Schülerinnen und Schülern (RPG).

Die Schulpsychologie unterstützt mit psychologischer Expertise im Umgang mit Fragestellungen rund um das Thema Schule. Unterstützung können alle Personen in Anspruch nehmen, die ein Anliegen im Kontext von Schule haben. 

Die schulpsychologischen Angebote sind für Ratsuchende freiwillig, kostenfrei und frei zugänglich.

Mehr über das Regionales Landesamt für Schule und Bildung – Dezernat 5 Schulpsychologie hier.

Die KRH Psychiatrie Wunstorf ist zuständig für die psychiatrische Versorgung von mehr als 700.000 Einwohnern der Landkreise Nienburg und Schaumburg sowie der westlichen Bereiche der Stadt und Region Hannover. Sie ist akademisches Lehrkrankenhaus der MHH. Die Klinik nimmt etwa 5.500 Patienten pro Jahr auf, die durchschnittliche Behandlungsdauer ist kürzer als vier Wochen. Rund 85 Prozent der Patienten kommen freiwillig zur Behandlung. Die Tageskliniken können oft eine stationäre Behandlung entbehrlich machen oder diese deutlich verkürzen.

Mehr über die KRH Psychiatrie hier.

Die Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik bietet ein differenziertes Behandlungsangebot für alle seelischen Erkrankungen des Kindes- und Jugendalters. Besondere Schwerpunkte bestehen in der Therapie von Essstörungen und Trauma-Folgestörungen. Auf der Therapiestation Teen Spirit Island werden zudem Jugendliche und Heranwachsende mit Abhängigkeitserkrankungen wie stoffgebundenen Süchten, aber auch Medienabhängigkeit (Internet- und Computersucht) behandelt. Bundesweit hatte Teen Spirit Island hier schon Anfang 2010 die ersten stationären Plätze eingerichtet. Die Behandlung erfolgt nach einem multimodalen, alle wesentlichen therapeutischen Richtungen integrierenden Ansatz. Eine Suchtsprechstunde wird ebenfalls angeboten.

Mehr über die Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik hier.

Warum ist Suizidprävention wichtig?

Überblick über Suizidraten verschiedener Altersklassen in Deutschland

In Deutschland endete im Jahr 2021 das Leben von 468 jungen Menschen zwischen 15 und 24 Jahren durch einen Suizid. Davon waren 341 männlich und 127 weiblich. Nimmt man die Altersgruppe von 25 bis 29 Jahren noch hinzu, ergibt sich eine Suizidrate von 794. Davon waren 609 männlich und 185 weiblich. Ingesamt starben in Deutschland 9 215 Menschen durch Suizid. Dies entspricht über 25 Personen pro Tag. Im Vorjahr wurden 9 206 Suizidfälle verzeichnet, weshalb von einer weitgehenden Konstanz der Zahlen auszugehen ist.

Männer nahmen sich hierbei deutlich häufiger das Leben als Frauen. Zu beachten gilt hierbei, dass die Zahl der vollendeten Suizide bei männlichen Personen höher ist, bei weiblichen jedoch eine größere Anzahl an Suizidversuchen zu verzeichnen ist.

Laut Statistik ist der Suizid die zweithäufigste Todesursache bei jungen Menschen. In der Zeit der Jugend und Adoleszenz werden die meisten Suizidversuche unternommen. Daher sind junge Menschen als besonders gefährdet einzuschätzen. Zudem ist in den letzten Jahren insbesondere durch die Pandemie, ein starker Anstieg an depressiven Phasen, Ängsten und sozialem Rückzug zu verzeichnen.

Nach Studien der Weltgesundheitsorganisation WHO löst ein Suizid eines Menschen bei mindestens 6 anderen Personen aus seiner direkten Umgebung seelisches und körperliches Leid aus. Dies geht nicht selten mit Suizidalität einher.

Daten und Zahlen

Suizidrate Statistisches Bundesamt

Anzahl der Suizide 2021 nach Altersgruppen

 

AltersgruppenInsgesamtMännlichWeiblich
unter 15271215
15 bis 1916211844
20 bis 2430622383
25 bis 2932626858
30 bis 3438930881
35 bis 3944535590
40 bis 4445735899
45 bis 49523390133
50 bis 54823605218
55 bis 591010710300
60 bis 64830633197
65 bis 69708516192
70 bis 74669475194
75 bis 79673480193
80 bis 84928679249
85 bis 89611446165
90 und älter32822999
 Insgesamt 9.215 6.805 2.410
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